Mythos Galizien

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Galizien war fast so groß wie das heutige Österreich, die Hauptstadt Lemberg um 1900 die viertgrößte Stadt Österreich-Ungarns. Heute weiß man kaum noch, wo Galizien einst lag. Doch immer noch ist es ein Raum, der Imaginationen auslöst: als Inbegriff weltverlorener Abgeschiedenheit, als Kerngebiet des Ostjudentums, als multikulturelles Armenhaus der Monarchie. Joseph Roth, der selbst aus Brody stammte, sprach von einem “Zwischenreich”. Heute gehört der Westteil zu Polen, Ostgalizien liegt in der Ukraine. Politik und Krieg haben der Frage nach der europäischen Identität der Region Aktualität gegeben. Erstmals gilt der Blick den divergierenden polnischen, ukrainischen, österreichischen und jüdischen Perspektiven. Diese werden mit historischen Fakten konfrontiert.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem International Cultural Centre in Krakau (Kraków). Infos unter: www.wienmuseum.at

Die Wiener Zeitung lädt interessierte AbonnentInnen zu einer Führung ein!

Termin: Dienstag, 12. Mai 2015, 16.30 Uhr
Ort: Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien

Begrenzte Teilnehmerzahl. Unter allen Einsendungen entscheidet das Los. Bitte nehmen Sie Ihre gültige ABO+ Vorteilskarte mit.

Barablöse nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gelten die AGB der Wiener Zeitung GmbH.

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